Verkäufer-Kontrolle:Pro-contra
Hallo,
wenn
man so durch das weite WWW surft und auch insbesondere bei ebay schaut,
stößt man doch immer wieder auf sogenannte "Powerseller" oder die die
es werden wollen. Diese verkaufen u.a. eben auch Bastelartikel so
billig, daß es eigentlich jeder vernünftigen Kalkulation entbehrt.
Es
entsteht ein Onlineshop nach dem anderen.Jeder will vom Kuchen ein
Stück abhaben. Wenn ich mir dann so die Preise von manchen Shops (will
nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt durchaus viele seriöse
Shops) ansehe, werde ich richtig wütend. Für diese Preise kann ich
meine Ware nicht verkaufen. Ich muss vernünftig kalkulieren, wie jeder
andere Einzelhändler auch. Wie komme ich mir da vor.....
Ich
finde es richtig, daß viele Herstellerfirmen und Großhändler Neukunden
erst dann aufnehmen, wenn ein Vertreter da war und sich das Ganze mal
angeschaut hat.
Es wäre wünschenswert, wenn alle Firmen der Kreativindustrie ihre Kunden etwas genauer "anschauen" würde.
Wie seht Ihr das Ganze? Sollten bessere Überprüfungen stattfinden??
Ich
bekomme auch oft Anfragen, wie man an die Herstellerfirmen kommt. Dabei
weiß ich genau, dass die wenigsten ernsthaftes Interesse zeigen, ein
"solides Geschäft" aufzuziehen.
Liebe Grüße Stine














Hallo Stine Ich kann dir
Hallo Stine
Ich
kann dir nur beipflichten. Mir wird ganz schlecht wenn ich sehe wie in
Ebay die Wolle verscherbelt wird. Mit diesen Preisen kann ich auch
nicht mithalten. Wie die das machen ist mir echt schleierhaft.
Es
sollte wirklich strengere Kontrollen geben, denn so hat der
Einzelhandel ( Bei mir Handarbeitsladen) echt keine Möglichkeit auf die
Beine zukommen und die Hersteller brauchen sich nicht zuwundern wenn
ein Laden nach dem anderen zumacht. Warum gibts hier keine Preisbindung
wie bei den Büchern ?, dann hätte der Spuk ein Ende.
Ein anderes
Thema was mich noch so rasend ärgert ist, dass z.B. Regia Sockenwolle
von Lebensmittelgeschäften-Ketten ( Edeka ) z.T. billiger angeboten
wird, als ich sie einkaufe.
oki, die nehmen die Wolle
Lastwagenweise ab und ich Kartonwiese, ist ein kleiner Unterschied.
Aber ich denke die Wolle ( zumindest Qualitätswolle ) hat in solchen
Läden nichts zusuchen....ich verkauf ja auch nicht ihre Semmeln zum
Hungerpreis......ohhhhh da kann ich mich echt aufregen. Weiß nicht was
da in den Köpfen der Firmen herumspukt. Anstatt den Einzelhändler /
Fachgeschäfte zu unterstützen, wird hier eine Daumenschraube angedreht.
In diesem Sinne
Teddy
Hallo Teddy, oh ja, ich habe
Hallo Teddy,
oh
ja, ich habe mich in den letzten Tagen auch so tierisch aufgeregt. Das
mit Ebay und den Supermärkten wird echt immer schlimmer. In fast allen
Foren liest man, dass Aldi, Lidl und Co wieder irgendetwas zum
Schleuderpreis anbieten. Bei uns holen die Leute dann die Beratung und
düsen anschließend zum nächsten Aldi..... !!!
Ich denke auch, dass
da die Herstellerfirmen in der Pflicht sind ihre Kunden zu "schützen"
. Müsste ja auch in ihrem Sinne sein, denn sie haben ja auch nichts
davon, wenn Ihre Kunden den Laden dicht machen müssen.
Liebe Grüße Stine
Hallo Ihr
Hallo Ihr Zwei,
ich
finde es gut das dieses Thema endlich auf den Tisch kommt, wie Ihr wißt
bin ich auch eine die ausser einem Stubenladen auch einen Online-Shop
besitzt und ärgere mich jedesmal grün und blau wenn ich mitbekomme wie
sogenannte Kollegen Ihre Waren verschleudern. Auch
Online-Shop-Betreiber müssen vernünftig kalkulieren wenn unterm Strich
was hängen bleiben soll, die Zeit die ich mit bestücken, rausnehmen,
versenden, E-Mails beantworten usw. verbrauche muß auch bezahlt werden
auch wir haben Kosten die gedeckt werden müssen (zumindest bei mir ist
es so) und wenn wir schon mal dabei sind es gibt auch leider Händler
die auf Messen gehen wo ich mich ständig fragen muß ob die überhaupt
rechnen können. Das mit den Kontrollen finde ich von Prinzip her nicht
schlecht doch nun hab ich z.B. das Problem mit einem deutschen
Lieferanten ich hätte gerne Ware die er im Programm hat und der
beliefert mich nicht mit der Begründung das Online-Shops nicht die
gleiche Fachberatung und Workshops anbieten können, was auf mich
überhaupt nicht zutrifft ich mache mehr in der Richtung wie irgendein
Fachhändler bei mir in der Nähe also was tun? Leider habe ich auch
feststellen müssen da manche Handelvertretung oder Außendienstler schon
die Nase rümpft wen er hört es handelt sich um einen Stubenladen und
Online-Shop. Ich könnte noch viel mehr zu diesem Thema schreiben aber
das würde einfach den Rahmen sprengen.
Liebe Grüße
Sabine
na das ist ein Thema, wo
na
das ist ein Thema, wo sich mir die Haare raufen. ich weiss auch nicht,
warum die Lieferanten nicht besser hinschauen, die wissen doch um das
Problem. Wenn man einige Firmen anspricht, bekommt man die Antwort, die
haben ein Gewerbe und einen Onlineshop und dann werden sie beliefert.
Ich sagte ja schon mal, wenn ich alle Lieferanten rausschmeissen würde,
die an diese Kunden verkaufen, hätte ich bald keine Lieferanten mehr.
Da weiss ich doch, dass ich mich auf Rayher verlassen kann, er macht
dort eine Ausnahme. Im Grund habe ich nichts gegen Onlineshops, wenn
sie vernünftig kalkulieren und die Preise so wie im Bastelgeschäft
verkaufen. Doch dann würden sie ja nichts mehr verkaufen. So kommt auch
eine Kundin in den Laden und meint, wenn ich die Preise aus dem
Internet für Swarovskis weitergeben würde, könnte sie schon mal
500-1000 Steine bei mir kaufen. Bin doch nicht blöd. Dann sind meine
Steine weg, ich muss wieder bestellen und der Gewinn ich fast Null.
Hätte sie 1 Mio gesagt, hmm, das hätte ich dann nicht abgelehnt *gg* So
habe ich z.B. eine Kundin von mir, die ab und an mal eine Serviette
kauft, auf der Messe getroffen. Sie verschleudert ihre Lampen, die sie
bei Hobbyfun einkaufen kann, auf Märkten zu 8 - 10 Euro. Da kann ich
nicht mithalten und wenn andere Kunden meine Preise sehen, sind sie
erschüttert. Ja, es ist schon ein Kreuz und ständig muss man sich
ärgern, doch letzendlich bringts nichts - ich mach jetzt meinen Stiefel
und wenn die Zeit kommt, und der Umsatz passt nicht mehr, schließe ich.
Viele Grüße
Conny
aber überlegt mal
aber
überlegt mal ernsthaft .. ihr meckert weil andere ihr Schnäppchen
machen wollen... aber ihr wollt beliefert werden, auch als Hausshop...
als Stubenladen ohne Schaufenster.. .. da wird gemeckert weil ihr nicht
beliefert werdet .. wir hatten das Thema zur Genüge.. hm... meßt ihr
mit unterschiedlichen Scheffeln, weils euch betrifft? ich kann das
nicht nachvollziehen... die grossen meckern weil die kleinen kommen ..
die meckern weil die ganz kleinen kommen.. die meckern weils Basteln
bei ihr Platz gibt oder bei ebya... oder oder
Also
echt .. auch vor 20 Jahren haben wir gemeckert weil die kunden bei aldi
Sticksachen gekauft haben und sich bei uns die Tipss geholt haben.....
Firmenschutz
ist eine blöde Erfindung, die hemmt jeden Umsatz für neue... da is ein
alter Laden keiner macht was, der Umsatz is mies .. aber der Hersteller
gebunden, klasse...
Konkurenz
belebt das Geschäft, jeder will sein schnäppchen machen andere sowie
ihr auch und wie uns wo und womit sollte jedem überlassen werden der
Kunde entscheidet nämlich wo er einkauft und wo nicht...
sorry,
das ist meine Meinung warum darf in euren Augen jemand unterm Dach
verkaufen aber nicht bei Ebay?? im übrigen ganz viele grosse Händler
verkaufen auch bei ebay.. es nimmt euch ja keiner es auch zu tun
winke chris
Chris, es hat keiner von uns
Chris,
es hat keiner von uns etwas gegen einen Stubenladen, einen Onlineshop
oder, dass jemand bei Ebay was verkauft. Es geht nur um den Preis, für
den das Produkt verkauft wird. Es kann nicht sein, dass man im Internet
z.B. Swarovskis für "fast" den Einkaufspreis bekommt. Es geht darum,
dass jemand vernünftigt kalkuliert.
Klar, ich war froh, dass ich
trotz Kellergeschäft meine Lieferanten hatte, aber ich habe das Zeugs
nie verschleudert. Es geht nicht um die Schnäppchen, sondern um das
"verscheludern". Schnäppchen hat ein jeder mal anzubieten.
Wenn Du
in unserer Lage wärst würdest Du vielleicht auch die ganze Geschichte
von einem etwas anderen Gesichtspunkt sehen, oder????
Liebe Grüße Stine
Hallo Chris, Du hast da
Hallo Chris,
Du
hast da meines Erachtens etwas falsch verstanden. Es wird nicht
gemeckert, weil noch andere kleine Läden kommen, sondern es wird
gemeckert, weil hier Sachen nur noch verramscht werden von Leuten, die
nichts zur allgemeinen Infrastruktur beitragen (keine Beratung, kein
Multiplikator bei der Verbreitung von neuen Trends, keine Innovationen,
keine Kurse etc) und das zu Preisen, bei denen niemand mithalten kann,
der von dem Geschäft leben muss und die oben genannten Punkte noch
mitleisten soll/darf/muss.
Niemand sagt etwas gegen Online-Geschäfte
oder Stubenläden, die auf einer vernünftigen Basis kalkulieren. Es wird
hier also nicht, wie von Dir behauptet, mit zweierlei Mass gemessen.
Die
ganz Großen haben es natürlich leichter, wenn sie wie Aldi eine ganze
LKW-Ladung oder noch mehr verramschen, das sind dann aber in der Regel
punktuelle Angebote, d.h. zeitlich bzgl. regional begrenzt. Da sorgt
dann einfach die Masse für den notwendigen Gewinn.
Die Gefahr die
ich bei einem solchen ruinösem Preiskampf sehe, ist dass es nur noch
Basteldiscounter gibt, bei denen dann aber keinerlei Beratung mehr
möglich ist. Bei den Elektrogeräten haben wir es ja schon, siehe
Media-Markt und andere "Geiz ist geil"-Märkte. Wenn dann erst mal alle
kleineren Läden kaputt sind, können diese Märkte die Preise nach oben
jubeln und der Dumme ist letztlich der Verbraucher. Vergleicht doch mal
die Preise von diesen Super-Billig-Läden mit anderen. Die sind im
Zubehörbereich oft 2-10 mal teurer!
Ein anderer Aspekt ist aber
auch, das was bei den Elektrogeräten und insbesondere den CDs und DVDs
noch meist problemlos geht, bei einer betreuungsintensiven Ware wie
Kreativmaterialien zu einem echten Problem wird. Wer kauft den
schließlich Sachen, wenn er gar nicht weiß, wofür die Sachen gut sind
bzw. was man daraus machen kann. Die Idee einer Preisbindung für
Kreativwaren analog bei den Druckerzeugnissen wäre hier schon durchaus
im Sinne aller. Eine solche Preisbindung würde zu einer
Qualitätssteigerung bei der Präsentation der Ware führen, denn halten
kann sich nur noch, wer die Sachen gut präsentiert. Denn Preisbindung
heißt nicht Aufgabe der Konkurrenz.
nee ich hab nichts falsch
nee
ich hab nichts falsch verstanden und stine nur zur info ich stand fast
17 Jahre auf eurer Seite. Und es hat sich seit 30 Jahren nichts
verändert. Schon immer haben viele dicht am EK wieder verkauft... zu
meiner aktiven Zeit im Geschäft wurde von Händlern die Zählstoffe für
Hardanger zum fast EK verkauft... auf Dauer oder das Perlgarn 10% über
meinen EK.. oder dei Händler sind angefangen halbe Doggen zu verkaufen
oder die Stoffe mittig durchzuschneiden..... Kurzwaren wurden schon
immer auf Wochenmärkte verkauft.. die holländischen Stoffmärkte sind
proppevolle mit deutschen kunden bei gleichen stoffen liegen sie weit
unter unserem EK Preisen... die Busse fahren dort ständig hin seit
letztem Jahr gibts die Märkte in ganz Deutschland verteilt..... ja ich
hatte keine/wenige Bastelsachen sondern Handarbeiten/Stoffe und
massenweise Kurzwaren.
Es gibt ganze Erlebnissverkäufe mit Cafes
im kreativen Bereich dort wurde immer eingekauft die Leinenstoffe waren
immer knapp über dem EK.. aldi und Co haben immer Handarbeiten verkauft
ich
weiss also schon recht gut was ihr meint.. es hat sich nur nichs
verschlechtert.. ausser das jetzt ebay dazu gekommen ist....
Hallo, wenn man so durch das
Hallo,
wenn
man so durch das weite WWW surft und auch insbesondere bei ebay schaut,
stößt man doch immer wieder auf sogenannte "Powerseller" oder die die
es werden wollen. Diese verkaufen u.a. eben auch Bastelartikel so
billig, daß es eigentlich jeder vernünftigen Kalkulation entbehrt.
Es
entsteht ein Onlineshop nach dem anderen.Jeder will vom Kuchen ein
Stück abhaben. Wenn ich mir dann so die Preise von manchen Shops (will
nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt durchaus viele seriöse
Shops) ansehe, werde ich richtig wütend. Für diese Preise kann ich
meine Ware nicht verkaufen. Ich muss vernünftig kalkulieren, wie jeder
andere Einzelhändler auch. Wie komme ich mir da vor.....
Ich
finde es richtig, daß viele Herstellerfirmen und Großhändler Neukunden
erst dann aufnehmen, wenn ein Vertreter da war und sich das Ganze mal
angeschaut hat.
Es wäre wünschenswert, wenn alle Firmen der Kreativindustrie ihre Kunden etwas genauer "anschauen" würde.
Wie seht Ihr das Ganze? Sollten bessere Überprüfungen stattfinden??
Ich
bekomme auch oft Anfragen, wie man an die Herstellerfirmen kommt. Dabei
weiß ich genau, dass die wenigsten ernsthaftes Interesse zeigen, ein
"solides Geschäft" aufzuziehen.
Liebe Grüße Stine
Hallo, ich finde in
Hallo,
ich finde in jedem der Beiträge ist ein richtiger Ansatz. Schade, dass so schnell Frust mitschwingt.
Ich
finde auch, dass jemand, der nur einen Gewerbeschein hat, nicht
unbedingt beliefert werden sollte. Dafür gibt es den Großhandel, da
liegen die Preise dann auch etwas höher und es kann nicht so einfach
verschleudert werden.
Wer sich aber Mühe macht, ob im Stubenladen, online-shop oder Ladengeschäft, sollte von den Firmen auch mehr unterstützt werden.
Wenn
Aldi usw. Ware "verschleudern", dann sehe ich das als Chance, dass auch
wieder viele Leute zum Basteln kommen. Basteln muss in den Köpfen der
Leute wieder normal werden und da sind auch diese Wege gut. Viele der
Leute, die da kaufen, wären eh nicht in einen Bastelladen gegangen und
die, die dadurch zum Basteln kommen brauchen dann Nachschub oder
Zubehör.
Man
könnte auch über eine Art "Vereinigung von Kreativhändlern" nachdenken.
Das dann auch so eine Art Gütesiegel darstellt. Gegenüber dem Kunden
und auch gegenüber den Lieferanten. Auch ein gemeinsamer Kundenclub
wäre ev. eine Idee. Wir sollten darüber nachdenken, wie man die
Situation nutzen kann. Denn Billighändler wird es immer geben. Und auch
die kleinen Buchhandlungen wurden von den großen vernichtet, wenn sie
sich nicht rechtzeitig speziallisierten, trotz Preisbindung. Das kann
nicht die Lösung sein.
Auf viele gute Ideen und Diskussionen
Bettina
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